Landwirtschaft
regenerativ


Durch das Aufbringen von Pflanzenkohle-Kompost,
bekannt als Terra Preta, wollen wir den Humusaufbau in Landwirtschaft und Gartenbau unterstützen und stabilisieren
Ziel ist es, den durchschnittlichen Humusgehalt auf mindestens 5,5 Prozent zu steigern – da beginnt die Selbstorganisation der Bodenlebewesen.
Erträge können so gesteigert werden.
Weitere Effekte: Steigerung der Biodiversität
                              CO2-Sequestrierung


Als Ausgangsmaterial sollen die 30.000 t Grünschnitt und Landschaftspflegematerial dienen, die in Deutschland durchschnittlich je Landkreis anfallen. (*1)
Das Holzige wird zu Pflanzenkohle, der weiche Anteil wird mit der Pflanzenkohle gemischt und dann fermentiert und möglichst preiswert an Landwirte, Gärtner und Kleingärtner abgegeben.
Dafür soll die Organisationsform einer Genossenschaft dienen.

Wir beraten bei der Auswahl von Karbonisierungsanlagen und bei der Hinzuziehung von Experten für regenerative Landwirtschaft.
Zur Gestaltung eines erfolgreichen Austausches mit Landwirtschaft und Bürgern erhalten wir Unterstützung von Kommunikationsexperten.
(Prof. Dr. Peter Schmuck: Zukunftskommunen.de und anderen)

Der durch die Anwendung von Terrra Preta Kompost entstehende Produktivitätszuwachs schafft Raum für die Anlage von Gewässerrandstreifen, Ackerrandstreifen und Blühstreifen.
Hinzu kommen Keylines – Gehölzstreifen entlang der Höhenlinien, die das Wasser im Feld halten.

Diese Streifen haben eine Mehrfachfunktion:
- Biotopbildung und Biotopvernetzung
- Gewässerschutz
- Erosionsschutz
- Speicherung von Wasser
- Biodiversitätsspeicher


Parallel dazu wird eine Permakultur-Gärtnerei nach dem Muster der französischen Farm Bec Hellouin aufgebaut, hier soll das Pflanzenkohlesubstrat beispielhaft zur Anwendung kommen, gehandicapte Menschen sollen einen Arbeitsplatz finden, ein Informations- und Tagungszentrum soll angegliedert sein.

(*1) Quelle: Umweltbundesamt, Aufwand und Nutzen einer optimierten Bioabfallverwertung hinsichtlich Energieeffizienz, Klima- und Ressourcenschutz, Texte 43/2010 (z.B. S. 36, Abb. 8 und S. 66, Tab. 10) 

Die größten globalen Probleme
haben wir beim Verlust an Biodiversität, beim Klimawandel und beim  Stickstoffkreislauf.
Für alle drei Problemfelder bieten wir regionale Lösungen an. 

Nutzung der Grafik mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Paeger, 

 http://www.oekosystem-erde.de/